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MI | 11.04.2012
Jörg Leichtfried (Bild: SPÖ)
EU-Wahl
Leichtfried wieder SPÖ-Spitzenkandidat
Die steirische SPÖ hat am Dienstag als erste Partei in der Steiermark ihren Spitzenkandidaten für die Europawahl am 7. Juni präsentiert. Jörg Leichtfried wurde vom Parteivorstand einstimmig gekürt.
Leichtfried will auch künftig zwischen Bruck/Mur und Brüssel pendeln - um die Steirer mit der EU und die EU mit den Steirern zu verbinden, wie er am Dienstag betonte. Außerdem würden bereits bis zu 80 Prozent der Entscheidungen, die die Steiermark beeinflussen, in Brüssel getroffen.

"EU soll mehr in die Herzen eindringen"
Die EU habe sich in der derzeitigen Krise bewährt und müsse das noch stärker tun, so Leichtfried: "Es geht vor allem darum, dafür zu sorgen, dass diese europäische Union sozialer wird, dass diese europäische Union den einfachen Menschen auf der Straße mehr nützt, ihnen das Gefühl von Sicherheit gibt, damit endlich auch diese Union in die Herzen der Menschen eindringen kann".
Die Wahl sei richtungsweisend, ob man Märkte weiter liberalisiere oder mehr kontrolliere, so Leichtfried.
Die SPÖ will "aktiv mitgestalten".
Vukan: "Ein Mann mit Erfahrung"
SPÖ-Landesgeschäftsführer Toni Vukan präsentierte Jörg Leichtfried als Mann mit Erfahrung und Erfolgen in Brüssel - etwa, dass durch Leichtfrieds Initiative die slowenische Mautvignette geprüft werde.

Ziel der steirischen SPÖ sei es, bei der Europa-Wahl wieder Nummer eins zu werden, aber auch EU-kritisch zu bleiben, so Vukan: "Das heißt kein bedingungloses Ja, aber auch keine Ablehnung. Wir wollen aktiv mitarbeiten, aktiv mitgestalten".
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