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DI | 14.02.2012
Welpen hinter Gitter (Bild: APA/ Aktiver Tierschutz)
Tierschutz
Verbot von Haustiertransporten gefordert
Der Österreichische Tierschutzverein fordert ein Verbot von gewerblichen Haustiertransporten. Anlass ist jener slowakische Tiertransporter, der Ende September mit 137 Hundewelpen an Bord gestoppt wurde.
"Die Österreicher wickeln den Verkauf ab, und der ausländische Züchter kassiert."
Tierhändler könnten sich "erwischen lassen"
Die Welpen wurden im Grazer Tierheim Arche Noah untergebracht und danach weiterverkauft. Den Erlös aus dem Verkauf soll der Züchter der Tiere in der Slowakei bekommen.

Der Österreichische Tierschutzverein befürchtet nun, dass Tierhändler sich künftig an der österreichischen Grenze absichtlich "erwischen lassen. Die Österreicher wickeln den Verkauf ab, und der ausländische Züchter kassiert", hieß es in einer Aussendung.
19 der Hundewelpen in der Grazer Arche Noah starben an einer Viruserkrankung.
"Schlag ins Gesicht für den Tierschutz"
Der Tierschutzverein ortet eine "massive Gesetzeslücke". Die Tiertransporte seien "so gut wie nie in Ordnung", die Tiere meist zu jung und krank, wie auch im Fall der Welpen in der Arche Noah. Dafür noch Geld zurückzuzahlen sei "ein Schlag ins Gesicht für den Tierschutz".
Was ist Ihre Meinung?
Sollen Haustiertransporte verboten werden?
Ja, die Tiere leiden zu sehr.
Nein, es soll nur mehr kontrolliert werden.
Anfrage an das Ministerium
Der Österreichische Tierschutzverein hat dazu nun eine Anfrage an das Ministerium gestellt. Er fordert gleichzeitig ein Verbot von Haustiertransporten für gewerbliche Zwecke.
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