|
|
 |
 |
Chronik |
14.10.2008 |
|
|
|
|
Aufregung um tote Arche-Noah-Welpen
Große Aufregung herrscht um jene Hundewelpen, die Ende September aus einem slowakischen Transporter gerettet und über die Arche Noah Graz verkauft wurden. Mindestens 17 dieser Welpen verstarben in den vergangenen Tagen.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Die Hunde wurden zusammengepfercht in einem osteuropäischen Transporter entdeckt. |
|
|
|
Große Strapazen durch Transport
In den vergangenen Tagen herrschte beim Grazer Tierheim Arche Noah Riesenandrang. Alle wollten die 137 Hundewelpen haben. Fast alle wurden auch verkauft, doch schon kurz darauf verstarben die ersten Hundebabys.
Der Leiter des Veterinäramtes der Stadt Graz, Peter Fürst, führt das auf die Strapazen durch den Transport zurück. Die Hunde waren in einem Transporter zusammengepfercht, laut Fürst ideale Voraussetzungen für den Ausbruch von Krankheiten.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Hunde hatten hochinfektiöse Krankheit
Einige der Welpen starben vor allem durch die hochinfektiöse Parvo-Virose. Rettung gibt es in solchen Fällen kaum, sagt Stefan Moser, Leiter der Tierklinik in der Arche Noah. Solche Tiere - die meist über das Internet aus dem Osten bestellt werden, weil sie billiger sind als bei heimischen Züchtern - seien oft schwer krank.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Arche wies in Verträgen auf Gefahren hin
Dass diese Tiere ein stark erhöhtes Sterberisiko haben, sei von Anfang an klar gewesen. Deshalb habe man die Welpen auch mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln behandelt, so Moser.
Am Tag der Vergabe wurden die Besitzer laut Moser in Einzelgesprächen mündlich über mögliche Gefahren aufgeklärt. Weiters wurde auch in den Verträgen auf die Risiken hingewiesen. Ihr Geld werden die Hundebesitzer nicht zurück bekommen.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
"Die Verantwortlichen haben mehr geleistet als üblich". |
|
|
|
Vorwürfe der Fahrlässigkeit dementiert
Der Leiter des Grazer Veterinäramtes, Peter Fürst weist Vorwürfe energisch zurück, wonach die Arche Noah fahrlässig gehandelt und keine ausreichenden Maßnahmen getroffen hätte. Im Gegenteil: alle Verantwortlichen hätten in diesem Fall mehr geleistet als üblich sei, so Fürst.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
steiermark.ORF.at; 12.10.08
Fast alle jener 137 Hundewelpen, die Ende September aus einem slowakischen Transporter gerettet wurden, sind verkauft. Am Wochenende konnten sich Interessenten im Grazer Tierheim Arche Noah melden.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|