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Umfrage |
14.10.2008 |
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Pflichtschullehrer fühlen sich im Stich gelassen
Drei Viertel der Pflichtschullehrer in der Steiermark sind mit den aktuellen Rahmenbedingungen nicht zufrieden und fühlen sich im Stich gelassen. Das zeigt eine landesweite Umfrage der Pflichtschullehrer-Gewerkschaft.
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Alle 9.178 steirische Volks-, Haupt- und Sonderschullehrer sowie die Lehrer der Polytechnischen Schulen nahmen an der Umfrage teil. |
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"Bedingungen für Lehrer sind sehr schlecht
Drei von vier Lehrern sind der Ansicht, dass die Bedingungen sehr schlecht sind, verwies Friedrich Jaki von der Pflichtschullehrer-Gewerkschaft am Dienstag auf eine Umfrage, die im Mai 2008 durchgeführt wurde. Knapp 9.200 steirische Volks-, Haupt- und Sonderschullehrer sowie Lehrer der Polytechnischen Schulen nahmen daran teil.
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Forderung nach mehr Dienstposten
Die Pädagogen fordern vor allem mehr Dienstposten, um Schüler besser integrieren zu können. Dies betrifft vor allem verhaltensauffällige Schüler, Kinder, deren Muttersprache nicht Deutsch ist oder Schüler mit körperlichen und geistigen Defiziten.
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Verstärkte Zusammenarbeit mit den Eltern
Im Umgang mit schwierigen Schülern wünschen sich die Lehrer außerschulische Fachkräfte. Außerdem sollten die Eltern verstärkt in die gemeinsame Erziehungsarbeit eingebunden werden. Kritisiert wird von den Pädagogen auch, dass die bürokratischen und administrativen Aufgaben auf der einen Seite immer mehr werden, auf der anderen Seite die Ressourcen immer geringer und die Pädagogen mit zusätzlichen Belastungen zu kämpfen hätten.
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Zwei Drittel fühlen sich von der Politik im Stich gelassen. |
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Parteien vertreten Lehrerinteressen kaum
Die Lehrer würden sich von der Schulverwaltung und vor allem der Politik im Stich gelassen fühlen, so Jaki. Die Anerkennung ihrer Arbeit wurde in der Umfrage von 62 Prozent als "weniger gut" oder "nicht gut" beurteilt. Zwei Drittel der Lehrer wollten oder konnten keine politische Partei nennen, die ihre Interessen auf Landes- bzw. Bundesebene vertritt.
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Kritik an der Neuen Mittelschule
Sehr kritisch stehen die Lehrer der Einführung der "Neuen Mittelschule" gegenüber, so Personalvertreterin Ingrid Pöltl. Die Lehrer würden befürchten, dass die aktuell besseren "Versuchsbedingungen" nicht ins Regelschulwesen übernommen werden könnten.
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Ganztagsschule: räumliches Angebot gefordert
Die Ganztagsschule wird laut Umfrage von etwas mehr als einem Drittel der Lehrer positiv bewertet. Laut Pöltl setzen die Lehrer allerdings das entsprechende räumliche Angebot und eine zeitgemäße Ausstattung der Arbeitsplätze für Lehrer und Schüler voraus.
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steiermark.ORF.at; 6.10.08
Schule macht krank - das gilt vor allem für Lehrer: Die Zahl der Langzeitkrankenstandstage bei Pflichtschullehrern stieg in den letzten drei Jahren um knapp 20 Prozent. Die langen Ausfälle sorgen zunehmend für Probleme im Unterricht.
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