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DI | 14.02.2012
Gericht (Bild: APA)
Verhetzung
Prozess gegen Winter-Sohn verschoben
In Wien hätte am Montag ein Prozess wegen Verhetzung gegen Michael Winter, den steirischen Landesobmann des Rings Freiheitlicher Jugend (RFJ) und Sohn der Grazer FPÖ-Stadträtin Susanne Winter, stattfinden sollen. Er wurde auf Oktober verschoben.
Susanne Winter wegen Verhetzung angeklagt
Susanne Winter hat noch einige Wochen Zeit, sich auf ihren Prozess vorzubereiten. Sie ist ebenfalls wegen Verhetzung angeklagt.
Artikel in RFJ-Zeitung.
Anklage wegen Verhetzung in Zeitungsartikel
Derselbe Tatbestand wird ihrem Sohn Michael vorgeworfen. Der steirische RFJ-Obmann hatte im April 2007 in der Zeitschrift "tangente", der in Wien erscheinenden RFJ-Zeitung, einen Artikel unter dem Titel "Lieber Sodomie als Vergewaltigung" geschrieben.
"Schafherde gegen Vergewaltigung"
Darin forderte er wörtlich "als Sofortmaßnahme gegen muslimisch-türkische Vergewaltigungen eine Schafherde im Grazer Stadtpark".
Bis zu zwei Jahre Haft
Die Grazer Grünen und die Plattform Linkes Burgenland erstatteten daraufhin Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Wien gegen Michael Winter. Im Falle einer Verurteilung drohen dem FPÖ-Funktionär bis zu zwei Jahre Haft.

Als neuer Prozesstermin wurde der 6. Oktober anberaumt.
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