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MI | 11.04.2012
Taucher. (Bild: ORF)
Graz
Tauchmedizin: Ärzte beraten über Gefahren
Dass Tauchen zum Breitensport geworden ist, bedeutet auch, dass mehr Menschen dessen Gefahren ausgesetzt sind. Von 3. bis 5. September findet deshalb in Graz ein Kongress zur Tauch- und Überdruckmedizin statt.
Ziel des Kongresses ist es, den Stand der Forschung in der Tauchmedizin darzustellen.
170 Experten in der Landeshauptstadt
Die EUBS-Tagung (European Unterwater and Baromedical Society) wird gemeinsam mit der Medizinischen Universität Graz ausgerichtet und bringt rund 170 Experten in die Steiermark. Ziel des Kongresses ist es, den Stand der Forschung auf den Gebieten der Tauchmedizin und der "Hyperbaren Sauerstofftherapie" darzustellen.
Ursachen, Prophylaxe und Behandlung
Der erste Schwerpunkt der Tagung befasst sich mit der Erforschung der Ursachen, der Prophylaxe und der Behandlung von Tauchunfällen. Die Hyperbare Sauerstofftherapie bildet den zweiten Schwerpunkt: Diese Therapieform wird in Druckkammern angewendet und kann auch bei schweren Infektionen, Vergiftungen und Durchblutungsproblemen eingesetzt werden.
Die Medizinische Universität verfügt über eine der größten europäischen Behandlungs-Druckkammern.
Einzige Behandlungs-Druckkammer
Graz wurde als Kongress-Standort ausgewählt, da die Medizinische Universität über eine der größten europäischen Behandlungsdruckkammern verfügt - sie ist die einzige in Österreich.

Als Besonderheit gilt die Notfalldruckkammer für zwei Personen, die nach dem Transport per Hubschrauber in die Großdruckkammer eingeschleust wird.
Simulierter Tauchunfall
Höhepunkt der Tagung ist eine Übung am Freitag, bei der ein Tauchunfall am Schwarzlsee in Unterpremstätten südlich von Graz simuliert und entsprechende Rettungsmaßnahmen ablaufen werden.
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