Steiermark ORF.at
MI | 11.04.2012
Wasserrettung (Bild:ooe.ORF.at/Preining)
Chronik
Tödlicher Badeunfall im Schwarzl-See
Im Schwarzl-See südlich von Graz ist Mittwochmittag ein 41-jähriger Mann ertrunken. Trotz Suchaktion gab es für den Mann keine Rettung mehr. Er dürfte einen Schwächeanfall erlitten haben.
41-Jähriger leidet an Epilepsie
Der 41 Jahre alte Weizer war gemeinsam mit seinen Eltern am Schwarzl-See, wo sie einen Campingplatz haben. Gegen 12.15 Uhr schwamm der Sohn, der laut einem ermittelnden Polizeibeamten an Schizophrenie und Epilepsie litt, in den See hinaus. Der Vater habe ihn noch schwimmen gesehen, so der Polizist.
Die Badegäste sahen den Mann um Hilfe winken.
Badegast wollte Untergehenden retten
Kurz darauf schlugen zwei Badegäste Alarm, sie sahen den Oststeirer etwa 30 Meter vom Ufer entfernt um Hilfe winken. Einer von ihnen lief ins Wasser um den Mann zu retten, doch zu spät: Der 41-Jährige verschwand unter der Wasseroberfläche.
Der Mann hatte schon drei Tage nichts mehr gegessen.
Möglicherweise Schwächeanfall
Laut Polizei dürfte er einen Schwächeanfall erlitten haben. Sein Vater gab ab, dass sein Sohn aufgrund seiner Krankheit schon drei Tage nichts gegessen hätte.

Zwischen dem Unfall und der Bergung der Leiche in acht Metern Tiefe vergingen mehr als zwei Stunden.
Wasserrettung kritisiert Rettungseinsatz
Helmut Nestler von der Wasserrettung erhebt nun schwere Vorwürfe gegen die Einsatzleitung der Feuerwehr, diese habe die Wasserrettung nach dem Unfall nicht informiert.

Die Feuerwehr weist das zurück. Wären noch mehr Taucher an der Suchaktion beteiligt gewesen, hätten sie sich womöglich gegenseitig gefährdet.
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