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MI | 11.04.2012
Fritz Dinkhauser (Bild: ORF)
Politik
Steirische Rückendeckung für Dinkhauser
Der Tiroler Landtagsabgeordnete Fritz Dinkhauser möchte bei der Nationalratswahl kandidieren. Der einstige ÖVP-Rebell bekam seit Montag 500 Anfragen, und auch aus der Steiermark wurde ihm Unterstützung zugesagt.
"Persönlichkeiten aus der Wirtschaft und aus anderen Bereichen."
"Das sind nicht irgendwelche Gaukler"
Dinkhauser traf in den letzten Tagen Gewerkschaftler, Bürgermeister und auch Ärzte aus ganz Österreich, die mit ihm bei der Nationalratswahl kooperieren wollen.

Auch "ernsthafte Persönlichkeiten" aus der Steiermark seien darunter, sagt Dinkhauser, "die auch öffentlich bekannt sind, aus der Wirtschaft und aus anderen Bereichen. Das sind nicht irgendwelche Gaukler".
Welche bekannten Persönlichkeiten das sind, will Dinkhauser noch nicht verraten.
Dinkhauser braucht Financiers für den Nationalrats-Wahlkampf.
Auf der Suche nach Financiers
Anders als in Tirol, wo Dinkhauser den Wahlkampf privat finanzierte, gibt es ohne Geld keine Kandidatur für die Nationalratswahl; dennoch ist der Abgeordnete zuversichtlich: "Es melden sich Financiers, die meinen, es braucht diesen Umbruch. Wenn das so ist, dann ist die Steiermark nicht weit".
Karl Zotter von der Bürgerinitiative gegen die 380 kV-Leitung unterstützt Dinkhauser.
Zotter unterstützt Dinkhauser
Personelle Unterstützung ist ihm aus der Steiermark schon sicher, etwa von Karl Zotter von der Bürgerinitiative gegen die 380 kV-Leitung. Zotter trat vor einem halben Jahr aus Verärgerung über die Politik aus der ÖVP aus und legte sein Amt als Wirtschaftsbundobmann von Pischelsdorf zurück.
"Er geht auf die kleinen Menschen zu"
Nun hofft Zotter auf einen Neustart mit Dinkhauser: "Da sehe ich einen Menschen, der auf die kleinen Menschen zugeht. Ich glaube, da wird es in kürzester Zeit in der Steiermark ein Team geben, das etwas bewegen will mit dem Herrn Dinkhauser. Ich würde natürlich auch selbst auf die Liste gehen und bin sehr zuversichtlich".
Die Frist für die Unterstützungserklärungen läuft bis zum 22. August.
400 Unterstützungen nötig
Dinkhauser selbst will in spätestens drei Wochen über eine mögliche Kandidatur entschieden haben. Spätestens am 22. August müssen die nötigen 400 Unterstützungserklärungen bei der steirischen Landeswahlbehörde eingereicht werden.
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