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Preisstreit |
15.02.2008 |
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Milchbauern drohen mit Lieferstopp
Die steirischen Milchbauern drohen mit einem Lieferstopp: Sie fordern eine bessere Bezahlung, denn Preissteigerungen würden nicht an sie weitergegeben. Die IG-Milch attackiert auch ihre Vertretung, weil sie sich im Stich gelassen fühlt.
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Preiserhöhung werde nicht weitergegeben
Die steirischen Milchbauern sind sauer, denn trotz steigender Milchpreise werde die Preiserhöhung nicht an sie weitergegeben, kritisiert Erna Feldhofer - die Oststeirerin ist Vorstandsmitglied in der Interessensgemeinschaft Milch.
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Bauern drohen mit europaweitem Lieferstopp
Der europäische Milchbauernverband droht mit einem Lieferboykott, so Feldhofer: "Wenn es wirklich dazu kommt, dass wir keine kostendeckenden Preise erzielen, dann wird europaweit halt einmal keine Milch abgeliefert werden".
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"Bauernbund und Molkereien sind eng verbandelt." |
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"Bauernbund wirft Knüppel zwischen Beine"
Von der Standesvertretung - von Bauernbund und Landwirtschaftskammer - würden sich viele Milchbauern im Stich gelassen und schlecht vertreten fühlen, sagt Feldhofer: "Es werden uns speziell von unserer Standesvertretung, dem Bauernbund, sämtliche Knüppel zwischen die Beine geschmissen. Unsere Berufsvertretung und das ganze Genossenschaftswesen in den Molkereien ist ziemlich eng verbandelt. Bist du im Bauernbund Funktionär, bist du auch wahrscheinlich auch irgendwo in einer Molkerei als Funktionär drinnen".
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Bauernbund setzte sich vehement ein
Einen möglichen Lieferstopp müsse eine bestimmte Gruppe von Milchbauern selbst verantworten, sagt der Vertreter der Milchbauern in der Landwirtschaftskammer, Fritz Zöhrer.
Den Vorwurf, die Milchbauern im Stich zu lassen, lässt Zöhrer nicht gelten: "Die Landwirtschaftskammer macht intensive Arbeitskreisberatung. Was den Bauernbund anbelangt, kann ich nur sagen, dass dieser sich vehement einsetzt für eine bessere Investitionsförderung, die kräftig aufgestockt wurde".
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Preissteigerung von 30 auf 45 Cent
Der Milchpreis ist innerhalb weniger Monate von etwa 30 auf derzeit rund 45 Cent gestiegen - das sei ein klares Signal für die Milchbauern, so Zöhrer.
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"Preis geht in Richtung 25 Cent"
In Brüssel hätten politische Vertreter aber Andeutungen gemacht, die für viele steirische Milchbauern existenzbedrohend seien, so Feldhofer: "Der Preis geht in Richtung 25 Cent, die Quote wird mit 2014 und 2015 auslaufen, und es braucht keiner auf Ausgleichszahlungen von der Politik hoffen".
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Pro Tag geben zwei steirische Milchbauern auf
Derzeit geben pro Tag im Schnitt in der Steiermark zwei Milchbauern auf. Erna Feldhofer von der IG-Milch befürchtet, dass von den derzeit 8.000 steirischen Milchbauern bis 2015 nur noch rund 1.000 übrig bleiben könnten, wenn sich an der Situation nichts ändert.
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steiermark.ORF.at
Die Preise für Lebensmittel liegen in Österreich weit über dem EU-Schnitt. Die Arbeiterkammer (AK) Steiermark prüft nun die Preissteigerungen bei Produkten des täglichen Bedarfs und fordert genaue Branchenuntersuchungen.
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16.12.07
In Niklasdorf hat sich im Dezember ein neuer Milchbauernverein gegründet. Die "MilchFairEinigung" will für faire Preise kämpfen.
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9.11.07
Immer mehr steirische Landwirte satteln auf Schafzucht um: Die Zahl der Schafherden ist in der Steiermark in den letzten fünf Jahren um mehr als 30 Prozent gestiegen. Grund ist u.a. die zunehmende Beliebtheit von Lammfleisch.
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