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MO | 13.02.2012
Ein Bauarbeiter bei der Arbeit (Bild: DPA/Boris Rössler)
ASIA SPA Wellnesszentrum
Chinesen in Leoben illegal beschäftigt?
Beim derzeit größten Bauprojekt der Obersteiermark, dem Bau des 40 Millionen Euro teuren Asia Spa Bad- und Wellnesszentrums in Leoben, hat die Polizei mehrere illegale chinesische Arbeiter aufgedeckt.
17 Chinesen wurden ausgewiesen.
Visa abgelaufen
Im Rahmen einer fremdenpolizeilichen Kontrolle stellte sich heraus, dass bei den Papieren der 17 chinesischen Arbeiter offenbar einiges nicht in Ordnung war. Die chinesischen Arbeiter sind über eine deutsch-chinesische Firma in die Steiermark gekommen.

Diese Firma ist selbst einer der Gesellschafter des Asia Spa und hat auch einige Bauaufträge im Zuge der Vergabe erhalten. Alle hatten gültigen Arbeitsbewilligungen. Jedoch sollen die Visa abgelaufen sein.
Keine Reisepässe dabei
Bei der Einvernahme hat sich herausgestellt, dass vier Personen ohne Reisepass dabei waren. Die übrigen hatten keinen für Österreich gültigen Aufenthaltstitel", erklärt Josef Kreinbucher, Chef der Kripo Leoben.
Anwälte prüfen
Die chinesischen Behörden sagen, die Visa für die Arbeiter seien in Ordnung gewesen, sagt der Leopold Pilsner, Geschäftsführer des Asia Spa. "Wir werden den Fall jetzt von Anwälten überprüfen lassen", sagt Pilsner.

Für die unmittelbar anstehenden Arbeiten wurden inzwischen heimische Facharbeiter beauftragt.
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