|
|
 |
 |
graz-wahl |
18.01.2008 |
|
|
|
|
Islam-Attacken schlagen international Wellen
Es hätte ein kurzer, lokaler Wahlkampf werden sollen, doch über die Grazer Gemeinderatswahl wird nun auch in internationalen Medien berichtet. Der Grund: die Islam-Attacken der FPÖ-Spitzenkandidatin Susanne Winter.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Eine Welle der Empörung
Ihre Aussagen über den Propheten Mohammed lösten eine Welle der Empörung aus. Die Bundesregierung verurteilte die Aussagen Winters aufs Schärfste - und neben sämtlichen politischen Lagern übten auch die Vertreter der österreichischen Glaubensgemeinschaften heftige Kritik. Der steirische Landeshauptmann Franz Voves (SPÖ) entschuldigte sich bei allen Muslimen.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Winter meinte am Donnerstag, zu entschuldigen gebe es nichts, allerdings distanzierte sich FPÖ-Parteichef Heinz-Christian Strache in Antwerpen von ihren Aussagen.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Der Grazer Menschenrechtsbeirat, der den Wahlkampf beobachtet und bewertet, stellte das Wahlkampfbarometer - symbolisch eine Ampel - auf Gelb, für die FPÖ blinkt seit Winters Aussagen Rot.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Klare Distanzierung
Die anderen Grazer Parteien distanzierten sich umgehend und schlossen eine Zusammenarbeit mit der FPÖ aus. Die freiheitliche Gemeinderätin Maxie Uray-Frick überlegt ihren Austritt aus der Partei. Die Staatsanwaltschaft prüft den Verdacht der Verhetzung.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
steiermark.ORF.at
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|