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DI | 14.02.2012
Gericht (Bild: ORF)
Nach Quecksilbervergiftung
Prozess vertagt
Der Prozess am Landesgericht Leoben gegen jenen Obersteirer, der sich selbst mit Quecksilber vergiftet und den Verdacht anschließend auf seine Frau gelenkt haben soll, ist am Mittwoch vertagt worden.
Im Frühjahr 2006 war bei dem 36-Jährigen eine Quecksilbervergiftung festgestellt worden. Der Mann war zuvor monatelang von seiner Ehefrau, einer Krankenschwester, mit Infusionen behandelt worden, ohne je einen Arzt aufgesucht zu haben.
Die Ermittlungen gegen die Frau wurden allerdings eingestellt - es besteht der Verdacht, dass sich der Mann selbst vergiftet hat. Sowohl seine Ex-Frau als auch der Angeklagte bestreiten, das Quecksilber injiziert zu haben.
Fortsetzung erst im Dezember
Am Mittwoch erklärte der Richter, er werde weitere Zeugen laden; mit einer Fortsetzung des Verfahrens sei erst im Dezember zu rechnen.
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