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fh-joanneum neu |
13.09.2007 |
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Lehrende stellen Standort Kapfenberg infrage
Die Grünen haben am Donnerstag eine Dringliche Anfrage an Landesrätin Bettina Vollath (SPÖ) zu den geplanten Standortverlegungen an der FH Joanneum eingebracht. Kritik am FH-Umbau kommt auch von der ÖVP und den Studiengangsleitern.
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"Sinnhaftigheit des Standortes Kapfenberg"
Die Studiengangsleiter stellten in einer Aussendung die "Sinnhaftigkeit der Erhaltung des Standorts Kapfenberg im Allgemeinen" in Frage und fordern eine Einbindung des FH-Kollegiums.
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"Fehlgeschlagenes Experiment"
Die Lehrenden erklärten, dass die vergangenen zehn Jahre gezeigt hätten, dass die Ansiedlung von FH-Studiengängen in Kapfenberg als "fehlgeschlagenes Experiment bezeichnet werden" könnte. Der Standort biete eine Reihe von Nachteilen - u. a. mangelnde Attraktivität bei Studierenden, unzureichende Anziehungskraft für qualifizierte Lehrende und fehlendes akademisches Umfeld. Außerdem herrsche eine unzulängliche nationale sowie internationale Erreichbarkeit.
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"Langsames Sterben für Studiengänge"
Die Lehrenden gehen in der Aussendung davon aus, dass "selbst die attraktivsten Studiengänge am Standort Kapfenberg maßgebliche Wettbewerbsnachteile" hätten und diese letztlich zu einem "langsamen Sterben" führen würden, so die Studiengangleiter.
Sie fordern eine Einbindung in Entscheidungen.
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ÖVP: "Anschlag auf FH"
Von einem Anschlag Vollaths auf die Fachhochschule sprach die ÖVP: "Es ist absurd erfolgreiche Studienlehrgänge von Graz nach Kapfenberg zu verlegen und damit den Interessen aller Betroffenen entgegen zu wirken. Studenten, die sich aus gutem Grund in Graz niedergelassen haben, will Vollath jetzt quasi delogieren", so ÖVP-Landesgeschäftsführer Bernhard Rinner. Die SPÖ betreibe "kaltschnäutzige Klientelpolitik auf den Rücken der Studierenden".
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20 Fragen an Vollath
Die Grünen werden am Dienstag in der Landtagssitzung 20 Fragen an Vollath stellen, etwa, "welches Umfeld für die Verlegung des 'Journalismus und Unternehmenskommunikations’-Studiums für Kapfenberg und gegen Graz" spricht, so der Grüne Abgeordnete Peter Hagenauer in einer Aussendung.
Massiv gegen die am Mittwoch präsentierten Pläne zu Strukturänderungen an der FH Joanneum sprach sich am Donnerstag auch die Studierendenvertretung aus.
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"Neid der Zentralisten"
Die Bürgermeisterin von Kapfenberg Brigitte Schwarz sprach am Donnerstag in einer Aussendung von einer begrüßenserten Dezentralisierung und wertete die Kritik an den Plänen als "Neid der Zentralisten".
Schwarz: "Dass mittlerweile High-Tech-Betriebe beste Umsätze machen und allein Kapfenberg 11.000 Arbeitsplätze bietet, zählt wohl nicht für gestandene Zentralisten. Dass die Drop-Out-Rate in Kapfenberg auch niedriger ist als in den Grazer Studieneinrichtungen, ist wahrscheinlich auch unwichtig", so die Bürgermeisterin.
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steiermark.ORF.at
Die 30 Studiengänge der FH werden ab 2008 in vier Fachbereiche zusammengefasst. Damit verbunden sind auch Standortverlegungen.
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