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Steigender Gasbedarf |
30.07.2007 |
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EStAG plant Gaspipeline über Semmering
Die Energie Steiermark plant auf Grund des steigenden Gasbedarfs den Bau einer neuen Gaspipeline über den Semmering. Mit einer Investitionssumme von 80 Mio. Euro ist es das bisher größte Gasleitungsprojekt der EStAG.
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Gasversorgung am Limit
Die steirische Industrie braucht offensichtlich immer mehr Ferngas. Schon jetzt - vor dem Bau von zwei geplanten Gas-Kombi-Kraftwerken in Mellach und in der Puchstraße in Graz - ist die Gasversorgung am Limit.
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"Leitungen zu 98 Prozent ausgelastet"
Noch kann der Gasbedarf in der Steiermark gedeckt werden, aber die Leitungen sind zu 98 Prozent ausgelastet, sagt Energie Steiermark-Vorstandsdirektor Karl-Franz Maier:
"Sollte eine größere Investition, eine Papiermaschine oder eine Ausweitung eines Stahlwerks kommen, könnten wir momentan - von den Transportkapazitäten her - mit Gas den Energiebedarf nicht bedienen. Man ist heute am Limit."
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Kein Feinstaub
Gas sei aber ein idealer Energieträger für die Industrie. Außerdem entstehe bei der Verbrennung kein Feinstaub und deutlich weniger CO2 als aus anderen Brennstoffen.
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Von Gänserndorf bis Bruck/Mur
Die Pipeline soll von Gänserndorf in Niederösterreich bis Bruck an der Mur führen. Die Route über den Semmering wurde laut Manfred Pachernegg, dem Geschäftsführer der Energie Steiermark-Tochter Gasnetz Steiermark gewählt, weil es im Mürztal besonders viele große Industriebetriebe gibt.
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Anrainerproteste werden nicht erwartet
Gemeinsam mit der niederösterreichischen EVN will die Energie Steiermark nun prüfen lassen, ob eine Umweltverträglichkeitsprüfung nötig ist. Massivere Anrainerproteste werden aber nicht erwartet.
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"Für die Umwelt eigentlich kein Nachteil"
"Eine Erdgasleitung hat den großen Vorteil, dass sie eigentlich völlig unter der Oberfläche verschwindet und dass sie, wenn nach der Bauphase rekultiviert wird, für die Umwelt eigentlich keinen Nachteil darstellt", so Pachernegg.
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Neue Gasleitung soll 2010 fertig sein
Außerdem befindet sich auf der Route über den Semmering schon eine Gasleitung, allerdings mit nur 30 Zentimetern Durchmesser. Geplanter Fertigstellungstermin der neuen Pipeline mit 80 Zentimetern Durchmesser ist das Jahr 2010.
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Verlängerung bis Graz und Kärnten möglich
Danach könnte die Leitung bis Graz verlängert werden, wo die Energie Steiermark in der Puchstraße ein Gas-Kombi-Kraftwerk bauen will, das ein Viertel des steirischen Strombedarfs decken könnte. Angedacht ist außerdem eine Verlängerung der Leitung bis nach Kärnten und nach Slowenien.
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steiermark.ORF.at; 25.7.07
Der Bau des größten Gas-Kombi-Kraftwerks Österreichs in Mellach bei Graz wird immer wahrscheinlicher. Der russische Gaskonzern Gasprom hat Interesse an einer Beteiligung an dem Großkraftwerk angemeldet.
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