Steiermark ORF.at
MI | 11.04.2012
Taucher ( Bild: ORF.at)
Ägypten
Toter steirischer Taucher: Polizei ermittelt
Nach dem Tod eines Steirers beim Tauchen im "Blue Hole" in Ägypten ermittelt jetzt die steirische Polizei. Es besteht nämlich der Verdacht, dass es sich um Mord gehandelt haben könnte.
Vor rund einem halben Jahr verschwand der 45-jährige Steirer Karl Marx bei einem Tauchgang im so genannten "Blue Hole" in Ägypten. Die sterblichen Überreste des 45-Jährigen waren Anfang Mai von einem Forscherteam in 136 Metern Tiefe gesichtet worden.
Leiche "von Menschenhand entfernt"
Als das Team dann Tage später den Toten bergen sollte, waren die sterblichen Überreste des Steirers verschwunden. Dem Landeskriminalamt zu Folge könne die Leiche aber weder davon getrieben noch von Fischen gefressen worden sein, sondern "nur von Menschenhand" entfernt worden sein.
Tauchpartner wird einvernommen
Die steirische Exekutive hat jetzt im Auftrag der Staatsanwaltschaft Graz mit den Erhebungen in dem Fall begonnen. Der Kriminalist bestätigte im einen entsprechenden Zeitungsbericht vom Fronleichnamstag.
Die Ermittlungsunterlagen der ägyptischen Behörden seien bereits in Österreich eingelangt. Der Tauchpartner des Verunglückten werde in den kommenden Tagen vernommen. Geklärt werden soll, warum die beiden Männer in diese Tiefe getaucht waren, warum sie das ohne die vorgeschriebene Begleitung durch einen Tauchguide taten und wie die Leiche verschwunden sein könnte.
Laut den ermittelnden Beamten seien zwei Ausrüstungsteile des Steirers - die Maske und der Tauchcomputer - in einer Tiefe von rund vier Metern gefunden worden.
Ganz Österreich
Steiermark News

 
TV-Programm TV-Thek Radio Österreich Wetter Sport IPTV News