|
|
 |
 |
60 Projekte |
21.05.2007 |
|
|
|
|
Bauboom bei Wasserkraftwerken
Vor einer Woche hat die Landesregierung das Aus für das Kraftwerksprojekt Koppentraun beschlossen. Insgesamt gibt es aber einen Boom bei kleinen Wasserkraftwerken: 30 werden gerade gebaut, 31 weitere werden geprüft.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Tarifsicherung durch Ökostromgesetz
Strom für rund 25.000 Haushalte werden die 30 Kleinkraftwerke mit einer Leistung von je 500 Kilowatt bringen, die derzeit gebaut oder erneuert werden, sagt der Landessprecher des Vereins Kleinwasserkraft Robert Zotter.
Möglich wurde dieser Kraftwerksboom durch das bundesweite Ökostromgesetz, sagt Zotter: "Durch das Ökostromgesetz gibt es über eine Preisverordnung eine Sicherung der bestehenden Tarife auf einen Zeitraum von 13 Jahren durch den österreichischen Staat, die auch für Neubauten gilt".
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
"Fünffache Leistungsverbesserung"
In Bau sind unter anderen zwei neue Kraftwerke in Oberlaussa nördlich von Admont, eines in Oberwölz im Bezirk Murau und zwei in Jassingau bei Hieflau im Bezirk Leoben. Etwa die Hälfte der rund 30 Projekte sind laut Kraftwerksbetreiber Zotter Revitalisierungen von bestehenden Kraftwerken, die eine "massive" Leistungsverbesserung, nämlich um das Fünffache bringen.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
31 beantragt, aber noch nicht genehmigt
Noch nicht genehmigt aber beantragt sind laut Alfred Langer, dem Leiter der Umwelt- und Anlagenrechtsabteilung des Landes, gleich 31 weitere Kraftwerke.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Darunter die Kraftwerke von Verbund und Steweag-Steg bei Kalsdorf und Gössendorf an der Mur, die für 45.000 Haushalte Strom produzieren sollen, sowie Großprojekte von Mondi in Frohnleiten und der Voest in Leoben.
Laut Umweltanwältin Ute Pöllinger sind außerdem in den Sölktälern im Bezirk Liezen gleich fünf Kleinkraftwerke geplant.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
"Wassermangel für Fische und Pflanzen"
Umweltanwältin Pöllinger sieht die große Zahl an Kraftwerksplänen skeptisch. Wasserkraft bedeute zwar keine Schadstoffenmissionen, aber das Ableiten von Wasser aus den Flüssen zu Kraftwerken bedeute Wassermangel in den Flüssen für Fische und Pflanzen und eine deutliche Veränderung der Landschaft.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
steiermark.ORF.at; 18.5.
Der Umweltdachverband schlägt Alarm: In Johnsbach im Nationalpark Gesäuse werde unter Geheimhaltung an einem Wasserkraftwerksprojekt gearbeitet. Ein Kraftwerk habe dort nichts verloren, so die Gegner
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
14.5.:
Das geplante Kraftwerk Koppentraun im Ausseerland hat am Montag die Gemüter in der Landesregierung erhitzt: Die SPÖ hat die Abschlagszahlung von über 400.000 Euro für den Kraftwerksbetreiber ohne die ÖVP beschlossen.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|