Drei Tote und drei schwer Verletzte auf A2 Drei Tote und drei schwer Verletzte haben Dienstagfrüh zwei Verkehrsunfälle hintereinander auf der Südautobahn (A2) bei Mooskirchen gefordert. Ein Autolenker dürfte am Steuer seines Pkw eingeschlafen sein.
Pkw gegen Leitschiene geprallt Der erste Unfall passierte vor 6.00 Uhr in Fahrtrichtung Wien. Ein rumänischer Minivan prallte zwischen Mooskirchen und Lieboch gegen eine Leitschiene.
Identität noch unklar
Der Pkw überschlug sich, prallte gegen einen Betonpfeiler und stürzte dann in den Straßengraben. Dabei wurden zwei Menschen getötet und drei schwer verletzt.
Bei den Toten dürfte es sich um zwei Frauen, eine im Alter von 22 Jahren - aus Rumänien handeln, sie waren laut Notarzt sofort tot. Ihre genaue Identität ist aber noch nicht geklärt.
Verletzte schwebt in Lebensgefahr
Keines der drei schwer verletzten Opfer konnte bislang zum Unfallhergang befragt werden. Eine Frau liegt mit einem schweren Schädel-Hirn-Trauma im Koma, die beiden Männer trugen ebenfalls so schwere Verletzungen davon, dass sie noch nicht ansprechbar sind.
Daher kann die Polizei weiterhin nur vermuten, dass der Lenker des mit fünf Personen besetzten Pkw aus Rumänien am Steuer eingeschlafen ist.
Auto prallte auf Stauende Da sich an der Unfallstelle rasch ein Stau bildete, kam es in der Folge gegen 7.00 Uhr zu einem weiteren Unglück. Ein Pkw konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte gegen einen in der Kolonne stehenden Lkw. Dabei wurde der Autolenker - ein 20-jähriger Weststeirer aus dem Bezirk Voitsberg - getötet.
Die Eltern des jungen Mannes musste das Unglück mit ansehen - sie befand sich in einem anderen Auto, nur wenige Meter dahinter.
Großaufgebot an Rettungskräften Laut Sicherheitsdirektion waren die Einsatzkräfte mit einem großen Aufgebot an Helfern an der Unfallstelle. Mindestens ein Rettungshubschrauber des ÖAMTC war im Einsatz. Zwischen Mooskirchen und Lieboch war der linke Fahrstreifen gesperrt, es kam in den Morgenstunden zu umfangreichen Behinderungen.