Steiermark ORF.at
MI | 11.04.2012
Taucher an einem Wrack im Roten Meer. (Bild: APA)
Kaum Hoffnung
Steirischer Taucher in Ägypten vermisst
Ein 45 Jahre alter Weststeirer wird seit Dienstag in Ägypten vermisst. Der Mann war laut Außenministerium bei einem Tauchgang mit einem Bekannten im Roten Meer verschwunden - seitdem fehlt von ihm jede Spur.
35 Meter in die Tiefe getaucht
Der 45-Jährige aus Söding und sein 53 Jahre alter Bekannter waren Dienstagmittag zu einem Tauchgang in das so genannte blaue Loch im Roten Meer aufgebrochen, so Georg Schnetzer vom Außenministerium. Die beiden tauchten 35 Meter in die Tiefe; was dann genau passierte, ist unklar.
Extrem tiefe Stelle
Laut seinem Bekannten war der Weststeirer plötzlich verschwunden. Diese Stelle sei extrem tief, so Georg Schnetzer - es gehe bis zu 800 Meter hinunter.
Suchaktion erfolglos
Der 53-Jährige suchte vergeblich nach seinem Freund und meldete der örtlichen Polizei dessen Verschwinden. Die ägyptischen Behörden konnten die Suche nach dem Vermissten erst am nächsten Tag aufnehmen, da es am Dienstag dafür schon zu dunkel war. Zwei Tauchgänge wurden durchgeführt - jedoch ohne Ergebnis.

Vermisster gilt als erfahrener Taucher
Für den Weststeirer, der als erfahrener Taucher gilt und schon mehrmals hier auf Tauchurlaub war, gibt es kaum noch Hoffnung. Laut dem Außenministerium gilt die Stelle als sehr gefährlich - es soll hier immer wieder Tauchunfälle geben.
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