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Katholische Kirche |
03.01.2007 |
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Kirchenbeitrag per SMS eingefordert
Tausende Katholiken haben in den letzten Tagen ein SMS der Kirchenbeitragsstelle bekommen: Sie wurden aufgefordert, ihren Kirchenbeitragsrückstand zu begleichen. Wer nicht zahlt, muss mit einer Exekution rechnen.
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Rund 500.000 Steirer sind kirchenbeitragspflichtig. Wer nicht zahlt, bekommt entweder einen Anruf, einen Besuch von der örtlichen Pfarre, oder neuerdings ein SMS mit der Aufforderung zur Begleichung des Rückstandes.
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Wie kommt die Kirche zu den Nummern?
Diese SMS-Nachrichten sorgen nun für Diskussionen. Viele Empfänger rätseln, wie die Kirche zu ihren Nummern komme, und ob sie zu solchen Mitteilungen überhaupt berechtigt ist. Georg Plank von der Diözese Graz-Seckau sagt:
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"Das haben wir wirklich rechtlich alles genau abgeklärt. Das ist deswegen kein Problem, weil die Katholiken und Katholikinnen in der Steiermark ja formal Mitglieder der katholischen Kirche sind, und wir unsere eigenen Mitgliederdateien warten, und mit unseren Mitgliedern kommunizieren dürfen."
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"Öffentlich zugängliche Nummern verwendet"
Verwendet würden auch nur öffentlich zugängliche Nummern, beteuert Plank. Wenn der Betreffende auch nach mehrmaliger Aufforderung nicht zahlt, komme es in vielen Fällen zu einer Stundung, oder auch einem teilweisen Erlass der Schulden, manchmal auch zur Exekution.
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"Im Extremfall gibt es Exekutionen"
"Es gibt Exekutionen im Extremfall, wenn jemand nach mehrmaliger Aufforderung, persönlicher Kontaktnahme nicht bereit ist, den Beitrag zu leisten. Diese Maßnahmen müssen wir uns vorbehalten aus Gerechtigkeit für alle Beitragszahler. Die halten sich aber in Grenzen, also im Promillebereich der Beitragspflichtigen", beteuert Plank.
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Zahl der Kirchenaustritte rückgängig
Einige 100 Exekutionen sind es im Jahr - Tendenz sinkend. Sinkend ist auch nach wie vor die Zahl der Katholiken in der Steiermark. Die Kirche freut sich dennoch darüber, dass die Zahl der Austritte vom Höchststand im Jahr 2004 mit 8.400 Austritten im Jahr 2005 nicht erreicht wurde und auch im vergangenen Jahr die Zahl der Kirchenaustritte leicht rückläufig war.
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