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Feinstaub |
07.12.2006 |
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Vom Schreibtisch ans Bus-Lenkrad
Am 15. Dezember tritt die steirische Feinstaubverordnung in Kraft. Die Grazer Verkehrsbetriebe sind für diese Tage gerüstet: Sie setzen dann alte Autobusse und Innendienstmitarbeiter als Lenker ein.
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Mehr Öffis bei Fahrverbot
Ab dem 15. Dezember werden Fahrverbote für Dieselfahrzeuge ohne Partikelfilter erlassen, wenn an fünf aufeinander folgenden Tagen die Feinstaubgrenze von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter überschritten wird.
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Die Autofahrer, die dann auf öffentliche Verkehrsmittel in Graz umsteigen, werden möglicherweise von Mitarbeitern der Bestattung oder Mechanikern der GVB-Werkstätten durch die Stadt chauffiert.
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Mitarbeiter mit Führerschein gesucht
Alle Innendienstmitarbeiter der Grazer Stadtwerke, die einen Autobus-Führerschein haben, wurden angeschrieben. Es sind Mitarbeiter aus der Verwaltung und aus den Werkstätten.
20 bis 30 Freiwillige haben sich gemeldet. Sie werden zurzeit geschult, um im Fall der Fälle vom Schreibtisch oder der Werkstatt in den Autobus umzusteigen.
Für die Sicherheit der Fahrgäste ist trotzdem gesorgt, sagt GVB-Direktor Anthony Scholz:
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"Das ist sehr sicher, sie werden erstens trainiert für diese Aufgabe, sie haben die gesetzliche Voraussetzung, es besteht also kein Gefahrenrisiko."
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Alte Busse keine Umweltgefahr
Nicht nur zusätzliches Personal wird benötigt, auch 20 alte Autobusse werden im Linienverkehr eingesetzt.
Aber diese Busse sind keine Gefahr für die Umwelt, versichert Scholz. Sie entsprechen der Euro-Norm, haben eingebaute Katalysatoren und fahren mit Biodiesel.
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Budget: 1,5 Millionen Euro
An den Feinstaubtagen werden auf den stark frequentierten Strecken zu den Spitzenzeiten bis 9.30 Uhr und ab 14.30 Uhr die zusätzlichen Busse und Lenker eingesetzt. Auch auf den Strecken der Straßenbahnlinien werden Busse fahren, da es keine zusätzlichen Straßenbahngarnituren gibt.
Für die Kosten stellen Land und Stadt insgesamt 1,5 Millionen Euro zur Verfügung.
Ob dieses Budget und auch das zusätzliche Angebot der GVB reichen werden, könne man erst nach dem ersten Tag, an dem die Feinstaubverordnung umgesetzt wird, beurteilen, meint der GVB Chef.
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