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Herberstein-U-Ausschuss |
09.11.2006 |
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Klasnic, Paierl und Boxan im Zeugenstand
Die Zukunft des Tierparks Herberstein ist entschieden, die gerichtliche Aufarbeitung der Affäre geht weiter. Im U-Ausschuss des Landtags sind unter anderen der ehemalige Gutsverwalter Heinz Boxan und Waltraud Klasnic geladen.
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Boxan legte Basis für Erhebungen
Mit seiner Selbstanzeige legte der ehemalige Gutsverwalter Heinz Boxan im Sommer 2005 die Basis für die Erhebungen im Fall Herberstein.
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Über die möglicherweise strafrechtlich relevanten Aspekte seiner Tätigkeit in Herberstein dürfte Boxan am Donnerstag aber angesichts des laufenden Strafverfahrens nicht sprechen. Der Ausschussvorsitzende Werner Murgg (KPÖ) erwartet aber Aussagen darüber, ob der Tierpark jemals vom Land kontrolliert wurde.
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"Man wird eh nie kontrolliert"
Gerüchten zufolge, so Murgg, war man sich in Herberstein sicher, man werde ohnedies nie kontrolliert. Außerdem will der Ausschussvorsitzende wissen, warum der Tierpark zu Boxans Zeit noch schwarze Zahlen geschrieben habe, später aber nicht mehr.
Umstrittene Tierhaltung
Als zweite Zeugin soll am Donnerstag eine Tierpflegerin aussagen: Murgg hofft auf Erkenntnisse über die teilweise umstrittene Tierhaltung in Herberstein und über die Mitarbeiterführung.
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Die Pflegerin hatte sich zuletzt noch der Aussage entschlagen, weil sie Dienstnehmerin der Familie Herberstein war - jetzt ist der Tierpark allerdings Eigentum des Landes.
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Am Freitag ist Ex-ÖVP-Landesrat Herbert Paierl geladen, weil er etwas über die Vorgangsweise des Landes im Zusammenhang mit der 2,9 Millionen Euro teuren, stillen Beteiligung an Herberstein im Jahr 2002 wissen könnte.
Klasnic "Hauptverantwortliche beim Land"
Ex-Landeshauptfrau Waltraud Klasnic (ÖVP) bezeichnet der Untersuchungsausschuss-Vorsitzende als die Hauptverantwortliche beim Land in der Causa Herberstein.
Bei ihrer Befragung - ebenfalls am Freitag - werden laut Murgg unter anderem ihre umstrittene Ferialverfügung und ihr Verhältnis zu Andrea Herberstein ein Thema sein. Im Mittelpunkt steht aber die Frage, wie es zu mutmaßlichem Fördermissbrauch und zu Mehrfach-Förderungen kommen konnte, und warum das Land nicht kontrolliert hat.
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steiermark.ORF.at; 20.10.06
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13.10.06
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9.10.06
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