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Verhaftet |
02.11.2006 |
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Betrügerin entlockte Steirerin 45.000 Euro
Eine Tirolerin hat einer 33-jährigen Steirerin innerhalb von zwei Jahren 45.000 Euro entlockt. Zudem bestellte die Betrügerin Schmuck im Wert von 3.500 Euro zu Lasten der Steirerin.
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Über das Internet kennengelernt
Die arbeitslose Tirolerin wurde am Mittwoch auf Grund eines Haftbefehls des Landesgerichts Graz in Telfs in Tirol verhaftet. Die beiden Frauen lernten sich über eine Internetkontaktplattform kennen; obwohl sich die beiden Frauen nie persönlich trafen, gelang es der Tirolerin durch zahlreiche Telefonate und SMS, das Vertrauen der Steirerin zu gewinnen.
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Geld für angebliche Behandlungen überwiesen
In der Folge lockte die 48-jährige arbeitlose Frau mit angeblichen Krankenhausaufenthalten, lebenswichtigen Behandlungen, Kosten für Heilbehelfe und Medikamente seit August 2004 der Steirerin insgesamt 45.000 Euro heraus. Wenn die Geschädigte Zweifel hegte, gelang es der Betrügerin immer wieder, sie zu überzeugen.
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Geschädigte nahm Kredit auf
Das Geld ließ sich die Betrügerin per Postanweisung zukommen. Die Geschädigte überwies nicht nur ihre gesamten Ersparnisse, sondern nahm auch einen Kredit für die Geldüberweisungen auf. Weil es nie zu einer Rückzahlung kam, wandte sich die Betrogene Mitte Oktober 2006 an den Konsumentenschutz Steiermark. Die Rechtsberater konnten sie dann zur Anzeige bewegen.
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Schmuck zu Lasten der Steirerin bestellt
Im Zuge der Ermittlungen konnten die Kriminalisten des Landeskriminalamtes herausfinden, dass die Betrügerin zu Lasten der Steirerin bei einem Grazer Juwelier Schmuck im Werte von 3.500 Euro bestellt hatte.
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Gesamtschaden von 50.000 Euro
Durch die Betrügerin erlitt die allein stehende Steirerin einen Gesamtschaden in Höhe von 50.000 Euro.
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Geschädigte durch Drohungen eingeschüchtert
Laut Polizei kann davon ausgegangen werden, dass die Tirolerin mit ihrer Vorgangsweise mehrere Personen in Österreich geschädigt hat. Mögliche Geschädigte soll die Betrügerin durch gefährliche Drohungen oder Preisgabe von Intimitäten einschüchtern, um sie von einer Anzeige abzuhalten. Das soll sie auch bei der Steirerin versucht haben.
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