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Unheilbar krank |
14.10.2006 |
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Patientenverfügung: Teurer letzter Wille
Welche lebensverlängernden Maßnahmen sollen getroffen werden, wenn ein Mensch unheilbar krank ist, welche nicht? Das ist Inhalt einer Patientenverfügung. Sie ist im Normalfall aber nicht für jeden leistbar.
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Bis zu 500 Euro für Verfügung
Bis zu 500 Euro bezahlt man derzeit beim Notar, oder beim Rechtsanwalt für die Errichtung einer Patientenverfügung. Eine Summe, die viele Menschen abschreckt.
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2.000 Patientenverfügungen pro Jahr
Schätzungen zufolge machen deshalb landesweit pro Jahr nur ca. 2.000 Personen von der Möglichkeit einer Patientenverfügung Gebrauch.
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Dabei wäre das Interesse deutlich größer. Viele haben Angst davor, etwa im Fall der Bewusstlosigkeit und ohne Chancen auf Genesung lebensverlängernden medizinischen Maßnahmen ausgesetzt zu sein.
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"Verfügung bei Patienten-Ombudsschaft"
Ingrid Lechner-Sonnek von den steirischen Grünen fordert daher: "Man könnte diese Verfügung auch bei der Patienten-Ombudsschaft machen, aber die hat zuwenig Personal."
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Zuwenig Personal
Zurzeit hat die steirische Patienten-Ombudsfrau Renate Skledar neun Mitarbeiter im Team – zuwenig, wie sie sagt. Nicht ihrer Meinung ist der politische Referent, Landesrat Helmut Hirt (SPÖ).
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Mögliche Aufstockung im Jänner 2007
Die Dringlichkeit des Problems sieht Hirt nicht gegeben: "Die Möglichkeit wird nicht in diesem Umfang wahrgenommen. Wir überprüfen das allerdings und es wird eine Neuberechnung stattfinden."Diese Überprüfung sollte bis Jahresende abgeschlossen sein.
Eine allfällige Aufstockung des Personalstandes in der Patienten-Ombudsschaft wäre dann mit ersten Jänner nächsten Jahres möglich.
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Link:
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