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MI | 21.03 | 17:17
Krapfen (Bild: ORF)
Sommerkulinarik: Salzburger Krapfen
Krapfen sind durchaus eine kleine Sünde wert - in Filzmoos in Salzburg muss man sie sich aber erst verdienen: Auf dem "Krapfenhatscher" am Fuße der Bischofsmütze schlägt das Herz aller Krapfen-Fans höher.
Spartanischer "Prügelkrapfen"
Früher gab es eine Krapfenart, die alles andere als eine Sünde war: Der sogenannte "Prügelkrapfen" war die typische Mehlspeise einer ganzen Hochzeitsgesellschaft. Da man damals nur wenig Zucker und auch kaum Fett zur Verfügung hatte, brachte der Krapfen auch keine Übersättigung.
Nicht nur in der Faschingszeit beliebt
Heute ist das anders: Die bekanntesten unter den Krapfen - die Faschingskrapfen - sind ein flaumig-deftiges Essvergnügen. Die klassische Füllung ist Marillenmarmelade, dabei muss man es aber nicht belassen - und: Krapfen müssen auch nicht immer rund sein, wie man etwa an den Spagatkrapfen oder den Hirschhornkrapfen sieht.
Informationen zum "Krapfenhatscher" gibt es beim Filzmooser Tourismusverband unter der Telefonnummer 06453/8235. In den siebenten Krapfenhimmel wandern
Der "Krapfenhatscher" in Filzmoos führt rund um den Rötelstein, vorbei an drei Hütten, die den Gästen typische Salzburger Krapfen anbieten: Bei der Sulzenalm-Wallehenhütte gibt es süße Bauernkrapfen, Bei der Bachlalm richtige Fleischkrapfen und bei der Weitenhausalm nochmals süße Krapfen.

Die geführte Wanderung findet bis zum Ende der Sommersaison noch jeden Montag statt.
In "Radio Steiermark-Sommerzeit"
auf Radio Steiermark
am 24. August